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Geschäftsbericht mal anders:
Mit der innovativen Umsetzung ihrer Geschäftsberichte als Brettspiel schaffen Banken und Sparkassen neue Maßstäbe in der Unternehmenskommunikation und machen ihre regionale Erfolgsbilanz erlebbar. Vom Königsstuhl bis nach Prora sind es nur wenige Felder. Mit einer Sechs könnte Eike das Rügener Seebad noch erreichen. Würfelt er jedoch eine Vier landet er auf dem Heliport in Sassnitz und muss eine Runde aussetzen. Vielleicht hat er aber auch Glück und erreicht eine Filiale der Sparkasse Rügen ganz in der Nähe. Eike Ohlmann und seine Freunde spielen „Rügen 2009 – Das Insel-Quiz der Sparkasse“. Es ist bereits die zweite Auflage des regionalen Verkaufsschlagers, mit dem die Sparkasse Rügen schon im vergangenen Jahr ihren Geschäftsbericht neu erfunden hat. Ziel war es, die Erfolgsbilanz des Instituts für Kunden, Nichtkunden und alle Rüganer deutlich emotionaler erlebbar zu machen, als es ein gedruckter Geschäftsbericht kann. Gemeinsam mit FFE Media erfand die Sparkasse Rügen das Medium daher gänzlich neu. In Form eines Brettspiels können die Spieler das Geschäftsgebiet der Sparkasse spielerisch erkunden. Natürlich sind die regionalen Highlights wie Kap Arkona und Selliner Seebrücke ebenso präsent wie alle 14 Geschäftsstellen der Sparkasse. Je nachdem, auf welchem Feld ein Spieler landet, muss er interessante und unterhaltsame Wissensfragen rund um die Insel oder die Sparkasse beantworten. Dem Spiel beigelegt ist ein deutlich verschlankter Geschäftsbericht in Form einer Spielanleitung. Fleißige Leser erhalten einen Wissensvorsprung, können die Fragen im Spiel besser beantworten und erhalten somit eine indirekte Belohnung für das Wissen um ihre Sparkasse.
Auch wenn die Umsetzung seriöser Geschäftszahlen in Form eines Brettspiels zunächst verwundern mag, vereint diese Form der Bilanzkommunikation insbesondere für Regionalbanken zahlreiche Vorteile. Mit dem Gesellschaftsspiel kann sich das Institut im privaten Umfeld der Kunden emotional in Szene setzen. Das gemeinsame Spielen mit Freunden und Verwandten verankert die Marke im episodischen Gedächtnis der Kunden und löst positive Assoziationen aus. Auf dem kunstfertig gestalteten Spielbrett können die Regionalbanken ihre flächendeckende Präsenz im jeweiligen Geschäftsgebiet hervorragend visualisieren. Die Spieler absolvieren im Verlauf des Spiels eine kleine Reise durch die Region und lernen so nachhaltig, in welchen Orten ihre Bank vor Ort vertreten ist. Durch die spielerische Verbindung lokaler Sehenswürdigkeiten mit dem Institut, wird den Spielern die starke regionale Verwurzelung und das Engagement des Kreditinstituts vermittelt. Die Erfolgsbilanz der Bank wird durch unterhaltsame Fragen einprägsam vermittelt und spielerisch aufgenommen. So kann sie sich deutlich nachhaltiger bei den Kunden verankern als beim Lesen einer Broschüre. Auch andere Banken haben die Stärken des individualisierten Brettspiels schon für sich entdeckt. So produzierte die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg unter dem Titel „Quiz HeRo“ (für Hersfeld-Rotenburg) jüngst 4.000 Spiele gemeinsam mit der Agentur FFE Media. Auch hier wurde das Spielprinzip an die regionalen Gegebenheiten angepasst und die Sparkasse in ihrem Geschäftsgebiet kreativ in Szene gesetzt.
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